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BI Golm
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USV Potsdam

BÜRGERINITIATIVE GOLM

Über uns:

Die Bürgerinitiative Golm besteht seit über 10 Jahren und setzt sich zusammen mit weiteren Verkehrsinitiativen gegen die Vernetzung von B1, B2 und B273, der so genannten Ortsumgehung Potsdam, ein. Wir sind gegen eine Bundesstraße durch Golm und das Golmer Luch parallel zur Autobahn und treten für den Erhalt der „Insel Potsdam“ und das Golmer Luch ein. Wir begrüßen die Stärkung und den sinnvollen Ausbau des ÖPNV und unterstützen das von der Stadt Potsdam gesetzte Klimaschutzziel.




Kleine Fahrradtour durch Golm

Am Freitag, den 26. August 2011 hatte die Bürgerinitiative Golm wieder alle Interessierten zur jährlichen Fahrradtour geladen. Man traf sich am Bahnhofsvorplatz und fuhr mit Zwischenstopps auf dem Gelände der Universität, dem Wissenschaftspark und dem Golmer Luch über Nattwerder zur „ehemaligen Golmer Badestelle“ am Zernsee, um dort den Sonnenuntergang zu genießen.

Das gute Wetter an diesem Tag bot den optimalen äußeren Rahmen für die Tour. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Sprecherin der Bürgerinitiative, Frau Hobohm, gab Prof. Dr. Löhmannsröben interessante Erläuterungen zum Baugeschehen und der Entwicklung des Universitätsstandortes Golm. Diese Erläuterungen wurden ergänzt durch die Ausführungen von Herrn Dr. Höfgen zur Entwicklung des Wissenschaftsparks, Informationen über Nahversorger und Bebauung am Herzberg und Einblicke in die Geschichte und Gegenwart des Golmer Luchs. Obwohl es eine gewisse sportliche Herausforderung für einige Teilnehmer darstellte, entschlossen sich alle, die abendliche Fahrradtour über Nattwerder zur „ehemaligen Badestelle Golm“ zu absolvieren. Hier erwartete die Teilnehmer eine mit Baguette und Rotwein gedeckte weiße Tafel zu gemeinsamen Gesprächen und Informationen speziell zur Nutzung des Geländes der „ehemaligen Badestelle Golm“. Die angeregte abendliche Stimmung konnte auch nicht durch die Mückenangriffe getrübt werden. Erst der Einbruch der Dunkelheit veranlasste die Teilnehmer zum Aufbruch. Ein schöner gemeinsamer Abend ging zu Ende.

Für alle Interessierten, die nicht an der Tour teilnehmen konnten, sollen hier nochmals die Grundsätze zur Nutzung des Geländes der „ehemaligen Badestelle Golm“ benannt werden.
Die Stadt Potsdam hat mit dem 1.1.2009 den Eigentümern des „Schlosses Gut Golm“ den Pachtvertrag zur Nutzung des Geländes der „ehemaligen Badestelle“ verlängert. Gemäß dem Pachtvertrag und der dazugehörigen Parkordnung ist die öffentliche Nutzbarkeit des Grundstücks gesichert. Der Zugang zum Pachtgrundstück besteht über eine kleine Pforte, die manuell geöffnet werden kann. In der Parkordnung, die Bestandteil des Vertrages ist, sind die Öffnungszeiten wie folgt geregelt: Das Pachtgrundstück ist von Dienstag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit zum Betreten geöffnet. Montag ist Schließtag. Der Pächter kann für weitere 20 Tage im Jahr Schießtage beantragen. Die beantragten Schließtage werden dem Ortsbeirat Golm zur Information und zur Veröffentlichung übermittelt. Der Seezugang darf nicht als Badestelle genutzt werden. Er ist jedoch für jedermann zugänglich, der das Grundstück zur Erholung oder zum Spazierengehen nutzen möchte. Zwischen den Pächterinnen und dem Ortsbeirat besteht ein Dissens zu einigen Reglungen, u.a. über die Zugänglichkeit des Grundstückes. Die kleine Pforte ist weder behindertengerecht, noch klar sichtbar sowie zumeist eng zugeparkt. Hier bemüht sich der Ortsbeirat mit der Stadtverwaltung bürgerfreundliche Regelungen zu finden, bisher um das Einvernehmen der Pächterinnen ringend. Die Schilder auf dem Grundstück der „ehemaligen Badestelle“, welche „Betreten verboten“ ausweisen sind illegal, hier besteht die Aufforderung an die Pächterinnen diese zu entfernen. Dies konnte Frau Krause als Mitglied des Ortsbeirates vor Ort erläutern.

Der Bürgerinitiative Golm ist es an dieser Stelle wichtig darauf hinzuweisen, dass die Stadt Potsdam weiterhin aktiv die Idee zum Bau eines weiteren Havelüberganges betreibt. Der Bau eines derartigen Überganges in der Ortslage Potsdam-West hat die Schaffung weiterer Zubringer-/Entlastungsstraßen zur Folge. Diese werden in nördlicher Richtung zwangsläufig durch den Wildpark und laut letzter Planung quer durch den Ort Golm führen. Die Stadt Potsdam ist u.a. deshalb an diesem Projekt interessiert, weil die Havelspange als Teil des Bundesverkehrswegeplans vom Bund finanziert werden könnte. Der Entwurf des Stadtentwicklungsplans Verkehr in Potsdam sieht allerdings eine Reihe anderer Ansätze vor, die wir als Bürgerinitiative Golm gegen die Netzverknüpfung aus Gründen der geringeren finanziellen Belastung und der Schonung der Umwelt befürworten.

Die Bürgerinitiative Golm trifft sich regelmäßig, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, wenn Sie mehr zum Thema erfahren möchten.

Sprecherinnen der Bürgerinitiative Golm
Ines Hautzendorfer, Elrita Hobohm